„Durch Meditation über die wahre Natur des Geistes reinigen wir störende Gedanken und Gefühle.“

Dalai Lama

Der Ursprung des Wortes Meditation liegt in den Begriffen meditari (Latein) und medomai (Griechisch). Beides bedeutet übersetzt etwa nachdenken oder nachsinnen.

Meditation ist eine Übung für Körper und Geist, die seit langem zur Steigerung der Ruhe und körperlichen Entspannung, zur Verbesserung des psychischen Gleichgewichts, zur Bewältigung von Krankheiten und zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens eingesetzt wird. Seit Jahrtausenden werden Körper- und Geistesübungen kulturell genutzt. Dazu gehören beispielsweise:

  • Advaita Vedanta (die Philosophie der Upanishaden) dient zur Reflektion und Reinigung durch Techniken wie Neti Neti (Negierung des Nicht Selbst), Itti Itti (Verbindung mit dem ganz Großen) oder Atma Viccharana (Selbsterforschung)
  • Yoga-Lehre (Indische Philosophie & Lehre, von Sanskrit योग, zusammenbinden) beschreibt geistige Konzentration durch körperliche, meditative Übungen – es werden verschiedene Yoga-Techniken verwendet, wie etwa Kundalini-Yoga, Mantra-Yoga oder Raja-Yoga
  • Buddhismus, Hinduismus, Taoismus: Mediation als Weg zur Erleuchtung, Erkenntnis und Gesundheit
  • Christentum: lat. contemplatio, wie auch Martin Luther erwähnte, zur geistigen Klärung und Erlangung eines achtsamen Bewusstseinszustandes
  • Wissenschaftliche Studien und Theorien sehen Vorteile der Meditation in Prävention und Therapie von Krankheiten, in der Verbesserung der Resilienz (psych. Widerstandsfähigkeit), der Stressbewältigung, Achtsamkeit, Konzentration sowie beim Lernen.

Wie die Mediation konkret aussehen kann, ist sehr individuell und dient dem Zweck, mit dem meditiert wird. Da bei der Meditation ein Raum geschaffen wird, in dem keine Gedanken, sondern hauptsächlich Gefühle gelebt werden sollen, sind diese auch für den Ausgang der Meditation entscheidend. Vorher ist es somit sinnvoll zu klären, warum meditiert wird und welche Techniken hierfür hilfreich sind.

Möchte ich Erleuchtung erfahren? Dann könnte die buddhistische Lehre helfen.
Möchte ich den Alltagsstress verarbeiten? Dann versuche den taoistischen Ansatz.
Möchtest zu mehr Gesundheit gelangen? Dann erlerne die wissenschaftliche Praxis.

Meditation bietet Chancen für jeden Menschen, der bewusst nach innen schauen möchte. Besonders in der westlichen Zivilisation wird uns der nach außen gerichtete Blick immer mehr zum Verhängnis. Anstatt uns auf Selbst-Liebe und Selbstbewusstsein zu konzentrieren, suchen wir nach Anerkennung und Belohnungen. Anstatt in uns Ruhe und Frieden zu stiften, versuchen wir dafür in der Welt dafür zu kämpfen. Mit erheblichen Folgen.

Ich möchte dich also dazu einladen, dein Ich kennenzulernen. In der Schule wird dies nicht beigebracht. Also ist es nun deine Aufgabe. Aber was könnte schon spannender sein, als sich selbst neu zu entdecken? Wie viele Facetten das Selbst wohl hat…

In jedem Falle freue ich mich, dass mehr Menschen zur Meditation gelangen. Durch die Praxis der Meditation habe ich viele Erkenntnisse und Einsichten haben dürfen. Und dazu musste ich mich nicht unbedingt im Schneidersitz hinsetzen und die Stille suchen (auch wenn ich es empfehlen würde). Ihr könnt auch eine Meditationsführung ausprobieren, wie diese hier:

Ich freue mich, wenn meine Blogartikel und Podcastfolgen dir gefallen. Wieso abonnierst du nicht meine Seite, mein Instagram oder Facebook? @tristanstrivium @denkmalpodcast

Danke und bis bald.

Herzlich,
Tristan.

Kommunen als Modell zur spirituellen Weiterentwicklung – Ist das möglich?

Diese Frage wurde mir bereits öfter gestellt und konnte nach einer logischen Argumentation vom Fragenden stets mit „Ja“ beantwortet werden. Vorstellbar ist es aufjedenfall, denn Kommunen gab es sogar schon in Deutschland, Israel (Kibbuzz) und vielen weiteren Ländern.

Problematisch wurde dieses Gesellschaftsmodell häufig nur, da, wie Henry Near es beschrieb, die Bewohner eine solche Euphorie gegenüber dem Kommunenleben entwickelten, dass sie ihre eigene Weiterentwicklung vergessen haben. Und das ist etwas, was auch ich unterschreiben kann:

Zu leben heißt, sich ständig anzupassen und dazu zulernen. Es gibt kein perfektes Gesellschaftsmodell, aber es gibt welche, in denen die Voraussetzungen günstig sind, um sich auf seine spirituelle Arbeit zu fokussieren, die da heißt: Ich fördere meine Talente, Fähigkeiten und geistigen Gaben so sehr, wie die meiner Mitmenschen.

Allerdings eben nur meiner Mitmenschen – denn der Glaube daran, man müsse Verantwortung für jeden Menschen auf der Welt übernehmen, bürdet einem eine unglaubliche Last auf, der dann von der Kirche durch die „Erbsünde“ noch die Krone aufgesetzt wird.

Mein Apell also: Sei freundlich zu deinen Mitmenschen und sie werden es auch zu ihren Mitmenschen sein. Wir sind alle ein riesiges Netzwerk, das darauf wartet aktiviert zu werden!

Im Folgenden möchte ich einen Textausschnitt einbringen, der die Kraft der Liebe und der Freundlichkeit unterstützt und aufzeigt, dass nur durch ihre Art ein zwischenmenschlicher Austausch angeregt werden kann, der die Harmonie in der Welt wiederherstellt. Kriege, Katastrophen und Elend haben die Liebe rar werden lassen, aber nie verschwinden lassen. Darum gib acht auf sie, denn sie ist das metaphorische Stützrat am Fahrrad deines Lebens.


Die wahre Bedeutung der Kommunion:

Frieden entsteht durch spirituelle Entwicklung

(Ab Seite 56)

[…] Das Wissen über diese Spielregeln des Lebens sind die Grundvoraussetzung, um Lösungen in der Welt zu schaffen, weil somit zum einen die Notwendigkeit erkannt wird, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. Zum anderen wird durch sie ein Bewusstsein entwickelt, welches außerhalb rein materialistisch fixierter Konzepte und Begierden liegt. Das Wissen sollte immer dafür da sein, den eigenen Glauben zu hinterfragen und neu auszurichten. Die heutige Welt ist, durch den immer weiter voranschreitenden sprachlichen Verfall, die mediale Blindheit und das Ausbleiben kritischer Reflexion, in ihren spirituellen Grundfesten tief erschüttert. Spiritualität ist nicht frei von Wissenschaft, beide ergänzen sich, wie auch der Anthroposoph Rudolf Steiner versuchte, über das eigene Wissen in Bezug auf den Glauben aufzuklären. Anstatt den Frieden und die Einigkeit zwischen Glauben und Wissen herzustellen, wird seit ewiger Zeit ein fataler Kampf des Irrglaubens über die Separation beider Elemente geführt. Nur spirituelle Selbsterkenntnis und die damit verbundene Weisheit über die Gesetzmäßigkeiten dieser Welt können diesen Krieg beenden und Frieden zwischen den Menschen schaffen.

Dieser Frieden wird dann realisierbar, wenn sich der Mensch, heute vornehmlich als Bürger eines Systems erzogen, auf seine Grundzüge und Ursprünge besinnt und nicht nur aus seiner Vergangenheit lernt, sondern die gemeinschaftliche Kultur in die Zukunft trägt und sich seine tief spirituelle Natur außerhalb des materiellen Denkens erhält. Alle Ablenkungen der äußeren Welt, egal welcher materiellen Ideologie angehörend, können den Menschen nicht auf den Pfad der Erkenntnis führen. Jede technische Erweiterung und Erfindung, jede sinnlose, auf das Denken beschränkte und von den Sinnen abweichende, Berufung, jeder weitere Versuch Kontrolle über das Leben zu erlangen, führt nur weiter in die Vereinsamung, Abhängigkeit und Krankheit. Es bleibt also auch logisch erkennbar gar nichts anderes übrig, als sich dem heutigen System mit all seinen Rechten und Verpflichtungen zu entziehen, denn es ist lediglich auf eben jene aufgeführten Eigenschaften ausgelegt. Auch hier bedarf es keiner Quelle, denn die Unzufriedenheit über die gesundheitliche, arbeitstechnische und gemeinschaftliche Situation zeigt sich jeden Tag in dem Verhalten der Menschen, die in den Städten arbeiten und leben. Wie oft begegnen uns strahlende Menschen, die glücklich darüber sind, dass sie arbeiten dürfen, in Bio-Supermärkten einkaufen können und Zeit mit ihren Liebsten verbringen können? So viel, wie dies an Wertschätzung aufzuwiegen wäre, würde ich dies nicht einmal von mir selbst behaupten können. Denn Wertschätzung kostet Kraft. Eine Kraft, die wir nie erlernt haben. Dabei sollte aber das höchste Gut der universellen Zufriedenheit nicht missverstanden werden, denn die Unzufriedenheit über die jetzige Situation ist notwendig, um uns überhaupt in Bewegung zu setzen und unser Verlangen zu befriedigen. Wenn alles immer in göttlicher Reinheit und Wonnewäre, wie wir es uns tief innerlich in unserer Wertschätzung wünschen, dann hätten wir keinen Grund, uns von der Stelle zu bewegen. Hierbei geht es vor allem um die Ausgeglichenheit beider Pole und die Wertschätzung, die es benötigt, alle Facetten des Lebens, ob Freude oder Leid, kennenzulernen, zu ertragen und dann zu lieben. Wenn Ausgeglichenheit herrschen würde, würden wir kein spannungs- und emotionsgeladenes Feld politischer Positionen in Demonstrationen, verwahrloster Käufer und unbedachter Drogenkonsumenten vorfinden, explizit in Städten und Metropolen, sondern wir wären umgeben von wohlwollenden, sich selbst verpflichteten Menschen, die ihre Liebe zu sich selber anderen Menschen weitergeben können, indem sie das Vertrauen und die Wertschätzung der Gemeinschaft durch verschiedene friedliche Veranstaltungen stärken. Ganz ohne Diskussionen, sondern durch gegenseitiges Verständnis. Daran anknüpfend würden auch alle umwelttechnischen Probleme wie von selbst verschwinden, denn die nun stark werdende Unterstützung in Kombination mit der Kenntnis über die unheimliche Kraft der Natur, die sich ohne zu fragen um unsere Selbsterhaltung kümmert, löst eine tiefe Wertschätzung und Achtung in uns aus. Doch wie soll der Mensch aus der Unzufriedenheit finden, wenn er in der Stadt jeden Tag mit eben jener konfrontiert wird? Aus der Verwahrlosung allein hinauszufinden ist wie, als würden wir ohne Arme und Augen den Ausweg aus einem Spiegelkabinett suchen. Unsere Anpassung an das heutige System macht es uns wahrlich sehr schwer, dem Leid zu widerstehen und unser inneres Glück zu finden. Darum lieben wir es auch, uns gegenseitiges Mitleid zu schenken. Es erscheint schwer den Ausweg zu finden und dennoch ist es nicht unmöglich, denn Trost zu spenden ist etwas, wofür wir immer Energie haben. Was würde passieren, wenn wir unsere Trost-Energie sinnvoller nutzen würden?

Buch von Tristan Nolting, Tredition (10€), ISBN: 978-3-347-03633-8

Heute (am 7. April 2020) ist ein besonderer Tag für mich (Tristan). Nicht nur, dass sich quasi die Konstellation meiner Geburt wiederholt (ich wurde an Ostern zu Vollmond geboren), sondern ich darf auch nach monatelanger Arbeit endlich mitteilen, dass meine Bücher heute veröffentlicht wurden. Wer uns aktiv verfolgt, der weiß, dass mein Werk „Odyssee im 21. Jahrhundert“ eine Neuauflage erhält & mein Werk „Die wahre Bedeutung der Kommunion“ eine Erstauflage. Beide erscheinen bei Tredition, worüber ich sehr froh bin, denn:

  • Ich darf meine Recht behalten
  • Ich bin verantwortlich für die Verbreitung und das Marketing
  • Ich erhalte trotzdem kompetente Unterstützung von erfahrenen Publizisten
  • Meine Bücher werden umfassend vertrieben: Unter anderem auf Amazon, Thalia, Weltbild uvm. (einfach mal googlen)

Damit geht für mich wieder mal ein Traum ein Erfüllung. Der Traum meine Perspektive mit Menschen zu teilen, die ein Bewusstsein für die Themen Wissenschaft, Psychologie, Esoterik, Spiritualität, Einfachheit, Logik und vielem mehr haben und sich so auf ihren ganz eigenen Weg der Spiritualität begeben. 

Daher bleibt mir auch nun nichts weiter übrig, als die Geschehnisse der nächsten Tage und Wochen wirken zu lassen und zu schauen, ob die Bücher auf Anklang finden. Hier bin ich jedem sehr dankbar, der meine Bücher bzw. Social Media Posts (@tristanstrivium, @denkmalpodcast) teilt.

Wer einen Einblick in meine Bücher erhalten möchte, der bekommt auf diversen Portalen einen Einblick in die ersten Seiten und Kapitel (wie gesagt, einfach mal googlen). Zusätzlich füge ich einer meiner Lieblingsstellen an.

Ich bin mir, nach Schreiben dieses Blogbeitrags, wieder einmal bewusst, in welch einer privilegierten Situation ich mich befinde. Daher werden meine Worte nicht die Wertschätzung zu Stande bringen können, die das Universum, Gott oder wie man es nennen mag, wohl verdient. Ich kann mich nur so bedanken, dass ich stets versuche mein Wort zu halten, das da lautet:

  • Ich verkaufe meine Seele nicht für Geld, daher werden weder meine Preise, noch mein Inhalt sich jemals am reinen Nutzen orientieren
  • Ich tue und schreibe worauf ich Lust habe – natürlich immer unter dem Gesichtspunkt der Toleranz
  • Und ich versuche für jeden Leser, Kritiker und Mitdenker immer ein offenes Ohr zu haben, denn nur so schaffen wir alle einen umfassenden Austausch, der zu mehr Harmonie im Miteinander führt

Danke für eure Zeit. Hier gehts zu meinem Autorenprofil.


Einblick in das Buch
Odyssee im 21. Jahrhundert

Wertschätzung & Krankheitszahlen

Wertschätzung ist für jeden bewussten Menschen essentiell. Erkennen wir die große Bedeutung alltäglicher Dinge für unser Leben nicht an, dann werden wir auch keine Intuition für unsere individuelle Situation erlangen, ob es der Zufriedenheit oder der Gesundheit dient. Die Intuition zeichnet sich nicht nur durch das Vertrauen aus, sondern auch durch die Wertschätzung des Erlebten. Nur wer Spaß und Zufriedenheit durch das erlangt, was er tut, indem er es in jeder Sekunde genießt, der ist sich seiner Wahrnehmung bewusst. Vertrauen und Wertschätzung bedingen sich somit gegenseitig. Man kann sich das so vorstellen: Während das Vertrauen die Macht der Situation an eine höhere Kraft abgibt, konzentriert die Wertschätzung, auch bekannt als Ehrfurcht, die Macht durch Aufrechterhaltung des Energieflusses im Körper. Wer krank wird, der verliert nicht nur sein Vertrauen, sondern auch seine Wertschätzung für das Erleben von sinnigen Momenten. Die Wertschätzung ist sehr eng verbunden mit den Sinnen des Körpers.

Wie bereits erwähnt, stehen wir in unserer Gesellschaft durch die Sympathikotonie in einer dauerhaft hohen Anspannung ohne Aussicht auf Entspannung. Fernsehen, im Internet surfen, mit dem Handy spielen, Podcasts hören, Lesen, Musik hören und viele weitere Beschäftigungen bringen keine aktiveEntspannung und Ruhe! Viel zu häufig greifen wir in nervösen, emotionalen oder unruhigen Momenten zu Stresskillern, ohne die Auswirkungen auf unseren Organismus zu erkennen. Grundlegend stören wir dabei unsere Aufmerksamkeitsspanne (auch als Achtsamkeit in der Wissenschaft bekannt). Unser Bewusstsein arbeitet optimal, wenn wir uns (im Sinne der Schöpfung) immer nur auf eine Sache konzentrieren, auf das Hier und Jetzt. Je weniger wir uns auf die Gegenwart fokussieren, desto mehr stumpfen unsere Sinne ab. Dies erfolgt zum Beispiel durch die quantitative Übernutzung von neuen technischen Erfindungen. Würden wir ein elektronisches Gerät zeitlich kontrollieren können, dann würde es nicht von uns Besitz ergreifen. Die meisten Personen können sich heutzutage kein Leben mehr ohne Smartphone vorstellen. Besonders problematisch ist die Informationsflut (insbesondere durch Social Media und Nachrichtenportale) im Vergleich zu herkömmlichen Medien wie der Zeitung. Eine ganze Industrie existiert nur aufgrund von Werbeversprechen, blinkenden Bannern und der Stimulierung unserer Sinne über elektronische Medien. Vor hundert Jahren hielt sich dieses Überangebot von Medien noch in Grenzen, da die drahtlose Kommunikation noch nicht möglich war. Heutzutage hat jeder Mensch zu jeder Zeit und an jedem Ort die Möglichkeit an (fast) kostenfreie Informationen zu kommen, selbst wenn sie nicht gebraucht werden. Daher auch diese unheimliche Verbreitung von Falschinformationen und Halbwissen. Neben den Zahlungsmitteln sind inzwischen Informationen das höchste Gut unserer Zeit geworden. Somit wird das Bewusstsein durch dieses Überangebot in die Irre geführt.

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Unser Informationskonsum hat maßgebliche Auswirkungen auf unsere mentale Gesundheit, dazu zählen erhöhter Stress, Schlafstörungen und damit verbundene Anzeichen für Depressionen.[i]Die Aufnahme geistiger Informationen, man könnte es fast schon geistige Nahrung nennen, ist nicht weniger wichtig als andere Komponenten einer ganzheitlichen Gesundheit. Die Ernährung beschränkt sich schließlich nicht nur auf materielle Nahrung, sondern auch auf feinstoffliche, geistige Nahrung. Unser Geist hat das Bedürfnis nach Anerkennung und Selbstverwirklichung. Es ist nicht verwunderlich, dass unser Geist sich genauso ernährenbzw. aktiv am Leben halten will wie der Körper auch. Bei der Ernährung ist es bereits klar: Wir müssen bewusst darauf achten, die richtigen Lebensmittel zuzuführen und auch darauf, wie wir sie zuführen. Wir sollten Nahrungsmittel auf unsere individuelle Situation anpassen. Aber auch der Geist sollte einen Filter bzw. Puffer besitzen, anhand dessen wir unsere Informationen individuell auswählen können. Lesen wir den ganzen Tag nur Mainstream-Medien wie Spiegel, Bild und Co., dann sieht dementsprechend auch unsere Gefühls- und Gedankenwelt aus. Da der Mensch nicht zu jeder Zeit an jedem Ort sein kann und sollte, muss er sich als mündiger Bürger über die Medien informieren. Dabei sollten im Sinne der Toleranz immer unabhängige und vorurteilsfreie Medien konsumiert werden, natürlich mit dem richtigen Maß an Selbstbeherrschung und Wertschätzung. Kennen wir nur zwei Meinungen, dann wird sich unsere Meinung dort irgendwo zwischen diesen beiden Meinungen ansiedeln (wie in der Statistik das arithmetische Mittel). Wir können Partei ergreifen für eine der beiden Meinungen, das tun wir aber nur anhand der verfügbaren Meinungen. Haben wir keinen Vergleich bzw. Maßstab, dann wissen wir auch nicht, ob unsere Meinung in unserem subjektiven Empfinden richtig ist. Wenn wir geistige Nahrung konsumieren, müssen wir darauf achten, welche Nahrung wir zuführen (sprich welche Quellen) und wie wir sie konsumieren (mit dem richtigen Filter namens gesunder Menschenverstand). 

Was passiert, wenn wir unser körperliches und mentales Wohlergehen nicht mehr wertschätzen? Körper und Geist beginnen unter ständiger Spannung zu stehen und zeigen langsam aber sicher Krankheitssymptome auf. Es kommt zum geistigen Verfall: Zeitgleich mit dem Wachstum der Massenmedien und den boomenden Verkaufszahlen der Technologiefirmen nahm auch die Anzahl mentaler Erkrankungen zu. Wir sollten uns genau überlegen, womit wir uns den ganzen Tag beschäftigen, denn wie wir wissen, ist die Resonanz ein wichtiges Mittel zur Bewusstwerdung. Aber nicht nur geistige Verwirrung, ausgelöst durch die Massenmedien, auch das ständige Gefühl der Erreichbarkeit führt immer mehr Erwachsene und Jugendliche in die kognitive Dissonanz, den Zustand geistiger Fassungslosigkeit (insbesondere Kinder unter zwei Jahren weisen eine geringere Aufmerksamkeitsspanne auf, haben Probleme beim Spracherwerb und sind anfälliger für Autismus-Erkrankung).[ii]

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Ständiges starren auf einen grellen Bildschirm führt zur geringeren Produktion des Schlafhormons Melatonin.[iii],[iv]Melatonin ist, wie bereits erwähnt, für den Tag-Nacht-Rhythmus zuständig und sorgt, zusammen mit Serotonin, für ein bewusstes und ausgeglichenes Erleben. Auch die Auswirkungen der Handy-Strahlung (SAR = [Strahlungs-]spezifische Absorptionsrate bestimmt die aufgenommene Menge an Strahlung bedingt durch WLAN, Mobilfunkmasten, Mikrowellen etc.) sind immer noch nicht als hundertprozentig sicher eingestuft. Das Problem an den Studien über Mobiltelefone ist die Prognostizierbarkeit der langfristigen Sicherheit. Durch den Fortschritt der Technik können elektronische Geräte immer mehr Leistung erbringen und geben somit auch mehr Strahlung ab. Bereits bei der Einführung des LTE (4G) Standards beim mobilen Datennetzwerk gab es erhebliche Proteste über die Sicherheit.[v]Inzwischen hat auch die WHO Handy-Strahlung als potentiell krebserregend eingestuft.[vi]Einige Studien kommen zu ähnlichen Ergebnissen: Erhöhte Gefahr für die Entstehung von Hirntumoren (laut einer Meta-Analyse) und erhöhte Anfälligkeit für neurodegenerative Erkrankungen aufgrund von erhöhtem oxidativem Stress (“reactive oxygen species“ ROS) sind das Ergebnis.[vii],[viii]Wer aufgrund seines Berufs und Soziallebens unter Stress steht, der wird durch jeden weiteren Faktor, ob Rauchen, Handy-Strahlung oder Übergewicht, im Körper Entzündungen provozieren. Häufig ist jedoch nicht bewusst, welche Auswirkungen der moderne Handy-Konsum wirklich hat. Der finnische Forscher Dariusz Leszczynsk schließt aufgrund seiner Literaturrecherche darauf, dass die wissenschaftlichen Nachweise nichtausreichen, um die Auffassung zu untermauern, dass keinegesundheitlichen Auswirkungen auftreten und, dass die Sicherheitsstandards ausreichen, um alle Benutzer zu schützen. Die gegenwärtige Situation der wissenschaftlichen Unsicherheit erfordere sowohl Vorsichtsmaßnahmen als auch weitere Forschung.[ix]Über die Einführung eines 5G Standards, dem Nachfolger von LTE, sollte eigentlich gar nicht nachgedacht werden. Wie könnte aber ein solches Szenario aussehen?

„In dem sich derzeit entwickelnden Szenario wurde ein internationaler Aktionsplan zur weiteren Entwicklung von 5G-Netzwerken installiert, obwohl die biologischen Effekte der 5G Kommunikationssysteme nur sehr minimal erforscht wurden. Dieses Netzwerk sieht sowohl einen Zuwachs an Geräten als auch eine höhere Dichte an Handys und die zukünftige Verwendung von Millimeterwellen vor (MMW). Vorläufige Beobachtungen haben gezeigt, dass MMW die Hauttemperatur erhöhen, die Genexpression verändern, die Zellproliferation und Synthese von Proteinen, die mit oxidativem Stress einhergehen, fördern und entzündliche und metabolische Prozesse begünstigen, sie können auch die Augen schädigen und das neuromuskuläre Kräftespiel beeinträchtigen.“[x]

Vielleicht wäre es also doch von Vorteil, ab und zu mal das Handy auf Flugmodus zu schalten und sich eine Auszeit vom modernen Heckmeckzu gönnen? Die Nachteile  einer Übernutzung  elektronischer Geräte liegen klar auf der Hand. Grundsätzlich sind aber, wie wir wissen, nur immungeschwächte, gestresste und unausgeglichene Menschen gefährdet. Ein klarer und fokussierter Geist erkennt die Übernutzung und die darauffolgende Ausprägung eines Extrems. Wer mit sich selbst im Reinen ist, ein Bewusstsein für seine Lebensweise entwickelt, der braucht keine Angst vor potenziellen Gefahren zu haben, denn das eigene Bewusstsein ist der beste Schutz. Wertschätzung und Vertrauen bedingen sich gegenseitig, um ein Bewusstsein zu entwickeln, das zu einer intuitiven Lebensweise führt.

Worauf ich abschließend noch hinweisen möchte, ist, dass nicht Handys, nicht irgendwelche Firmen oder sonst wer auf der Welt die Schuld an dieser Misere trägt. Angebot und Nachfrage bestimmen die Wirtschaft. Wenn es keinen Bedarf an Mobiltelefonen gäbe, dann würden sie auch nicht gekauft werden und somit nicht produziert. Das Problem liegt in der Wurzel: Das Bewusstsein (Psyche) des Menschen. Wir erschaffen uns aufgrund unserer inneren Verwirrtheit immer mehr Abhängigkeiten von äußeren Gütern – allen voran die moderne Technik und alle verfügbaren Konsumgüter, angepriesen durch verlockende Angebote. Klar, die Werbeindustrie hat sich in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt und kennt die Bedürfnisse des Konsumenten. Reisen nach Hawaii, schicke Autos und hippe Kleidung lassen sich gut verkaufen an geistig hungrige Menschen. Dies soll nicht beleidigend sein, denn Gier ist in gewissem Maße eine natürliche Eigenschaft von Lebewesen. Alles Leben will auch überleben, deshalb ist es logisch, dass wir aufgrund unseres Sicherheitsbedürfnisses ein Gruppengefühl erzeugen und möglichst viel Besitz (in Form von Gütern und Geld) anhäufen wollen. Problematisch wird es erst, wenn die Untugenden den Charakter formen und so zu einer extremen Ausprägung in Form einer ideologischen, ignoranten Weltanschauung führen. 

Dann heißt es beispielsweise nicht mehr ich brauche x und y zum natürlichen Überleben, sondern ich brauche immer mehr. Es ist dann letzten Endes egal, ob andere in ihrem Überleben gefährdet werden, wenn das gierige Ich Besitz anhäuft. Nach dem Motto: „Was kümmert es mich, wenn andere sterben?“ Auch, wenn das Selbst die Chance dazu hätte, seine Lebensmittel zu teilen, so würde es immer der eigenen Sicherheit den Vorzug geben, denn es hat schließlich noch keine Tugendhaftigkeit und damit verbundene Empathie entwickelt. So verhält es sich auch mit jeder anderen Charaktereigenschaft, wie etwa der Eitelkeit. Die von der Kirche verurteilte Eigenschaft des Menschen finden wir ebenfalls in der Natur vor. Eitelkeit trägt zum gepflegten äußeren Erscheinungsbild bei, denn Leben will nicht einfach nur überleben, sondern sich auch fortpflanzen. Ein ähnliches Bild sieht man auch durch die verzerrte Wahrnehmung der eigenen Sexualität innerhalb der Gesellschaft. Die Liste der unerwünschten Charakterzüge ist unendlich lang und wurde von der christlichen Kirche aufgrund der Erklärung, dass der Mensch die Erbsünde in sich trage und demzufolge ein Sünder sei, festgelegt. Ein unausgeglichener Mensch erkennt diese Verzerrung der Realität nicht, erst recht nicht, wenn man kein Verständnis für die Wirkungsweise der Natur hat. Somit gibt man sich die Schuld an allem was man für seine sexuellen Verlangen tut, obwohl das Verhalten ein völlig natürlicher, angeborener Mechanismus ist. Folgend auf die eigenen Schuldgefühle entsteht dann ein Abwehrmechanismus, der zu noch mehr Sicherheit, Besitz und Sinnlosigkeit führt. Dabei ist es doch so einfach:

Die Natur der Dinge liegt in der Anpassung, im optimalen Verhalten zu jeder gegebenen Zeit und an jedem Ort. Je anpassungsfähiger wir sind, desto höher sind auch unsere Überlebens- und Fortpflanzungschancen. Dadurch wird die Frage nach den Untugenden automatisch überflüssig, denn sie sind letztlich nur ein Beharren auf selbstbestimmten Gedanken und Emotionen im Geiste. Jeder, der berurteilt, hat eine festgesetze, an die Objektivität glaubende Meinung über ein Thema. Wer nicht akzeptieren kann, dass alles Leben individuell ist, und es immer verschiedene Positionen und Meinungen (Metaphern) zum Erleben gibt, der wird sich ewig auf die eigenen Füße treten, denn es fehlt die innere Akzeptanz über den natürlichen Wandel allen Seins. Die Relativität der Sprache lehrt uns den Facettenreichtum des Lebens. Im Gegensatz dazu hat die Organisation Kirche Jahrtausende lang nicht akzeptieren können, dass beispielsweise die Sexualität ein völlig natürlicher Teil des menschlichen Erlebens ist und den Trieb so zur Sünde erklärt. Welches Spiel sich hinter diesem Bekenntnis versteckt, ist unerheblich, denn wichtig ist nur die Erkenntnis über die Freiheit jeglicher Beurteilungen. Etwas, was fest vom Urprinzip, der Natur, vorgesehen ist, kann nichts Bewertbares sein, denn es dient nur der Aufrechterhaltung der Schöpfung. 

Merke:Bewertungen bedingen Ignoranz und Intoleranz und führen somit zur Unterdrückung, da die eigene Realität als objektive Richtigkeit gesehen wird. Der feste Glaube an eine Objektivität ist der größte Tyrann eines friedvollen Zusammenlebens.


Literaturverzeichnis

[i]S Thomée et al. “Mobile phone use and stress, sleep disturbances, and symptoms of depression among young adults – a prospective cohort study” BMC public health vol. 11(66) (2011).
[ii]D Hermawati et al. “Early electronic screen exposure and autistic-like symptoms.“ Intractable Rare Dis Res. 7(1): S. 69-71 (2018).
[iii]JS Emens und HJ Burgess “Effect of Light and Melatonin and Other Melatonin Receptor Agonists on Human Circadian Physiology” Sleep medicine clinics vol. 10(4): S. 435-53 (2015).
[iv]MG Figueiro “The impact of light from computer monitors on melatonin levels in college students.“ Neuro Endocrinol Lett. vol. 32(2): S. 158-63 (2011).
[v]L Hardell “World Health Organization, radiofrequency radiation and health – a hard nut to crack (Review)” International journal of oncology vol. 51(2): S. 405-413 (2017).[vi]WHO “Electromagnetic fields and public health: mobile phones” Fact Sheet Nr. 193 (2014).
[vii]KK Kesari et al. “Cell phone radiation exposure on brain and associated biological systems.“ Indian J Exp Biol. vol. 51(3): S. 187-200 (2013).
[viii]M Yang et al. “Mobile phone use and glioma risk: A systematic review and meta-analysis” PloS one vol. 12(5): e0175136 (2017).
[ix]D Leszczynski und X Zhengping “Mobile phone radiation health risk controversy: the reliability and sufficiency of science behind the safety standards” Health research policy and systems vol. 8(1) (2010).
[x]A Di Ciaula “Towards 5G communication systems: Are there health implications?“ International Journal of Hygiene and Environmental Health vol. 221(3) S. 367-375 (2018).

Freunde des DENKMAL-Podcasts!

Heute folgt nach Folge 12 zum Buch „Die wahre Bedeutung der Kommunion“ das Review zur Neuauflage der „Odyssee im 21. Jahrhundert – Über die die Liebe als Quelle wahrer Zufriedenheit und Gesundheit“.

Beide Bücher von Tristan ergänzen sich in ihrem Wirken. Als Philosophische Abhandlung über die LIEBE, ist die Odyssee eine Grundvoraussetzung für die Kommune. Denn wie Aristoteles anmerkte: „Wenn auf Erden die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich“, kann die eine Kraft, welche sich nur in dem Namen ändert, bedingt durch die Auslegung verschiedener antiken Kulturen und Traditionen, dem Menschen die erhoffte Zufriedenheit und Gesundheit ins Leben zurückbringen.

Zufriedenheit und Gesundheit sind keine Extrema, sie sind nichts Getrenntes. So schreibt Tristan in seinem Buch: „Was haben alle historischen Lehren, Traditionen und Ideologien gemein? Sie alle versuchen, den Menschen durch ihre ganz eigene Interpretation der Wirklichkeit aus der Krankheit und Unzufriedenheit zu erlösen. Ein kranker Mensch ist unzufrieden und ein unzufriedener Mensch ist krank. Diese unausweichliche Verbindung zwischen Gesundheit und Zufriedenheit zwingt uns zu einer neuen Sichtweise, einer ganzheitlichen Betrachtung, die beim Menschen selbst beginnt.

Sind wir bereit, unsere PERSPEKTIVE zu ändern, nicht auf der objektiven Wahrheit zu beharren, sondern Kompromisse mit unseren MITMENSCHEN einzugehen, so erlösen wir uns von unserem festgefahrenem Glauben, welcher Krankheit und Unzufriedenheit überhaupt erst ermöglicht. Verstehe ich Krankheit als Signalfunktion, dann habe ich keine Angst mehr vor ihr, sondern erkenne sie als Notwendigkeit, um über mich und die Welt zu lernen. Wie sollte Fortschritt ohne Rückschritt existieren? Und wie Gesundheit ohne Krankheit?

Und darum geht es in der Odyssee. Dieser Lernprozess, indem wir uns andauernd auf Irrwegen befinden, anzuerkennen, führt uns automatisch in die Liebe, die Kraft der Annahme und des Seins. Wehren wir uns nicht mehr gegen Ereignisse, sondern schreiten ihnen mit Tugendhaftigkeit entgegen, kommen wir unserem Ziel, der Erlangung von Zufriedenheit und Gesundheit, SCHRITT FÜR SCHRITT näher. Also bedenke: Das Leben ist ein Marathon, kein Sprint. Und auch wer rastet, der rostet

Erkenne die DUALITÄT in allem Sein, die Zweispaltung und Kategorisierung des Denkens und du wirst begreifen, dass dein Verstand dir Tag für Tag Streiche spielt. Erst die Vereinigung der Logik mit dem Gefühl, kann unsere Selbst- und Nächsten-Liebe wieder in den Alltag integrieren und so zu einer Spiritualisierung unserer Gesellschaft führen, deren Basis ein toleranter Austausch zur Verwirklichung der harmonischen Existenz allen Lebendens ist. Oder einfach ausgedrückt: Höre wieder mehr auf dein Herzgefühl, deine Intuition zu vertrauen.

Wer mehr erfahren will, findet hier Tristans Autorenprofil.

Am Dienstag, den 7.04., bei Veröffentlichung, erscheint ein Ausschnitt aus dem Buch Odyssee im 21. Jahrhundert, etwas später dann auch aus dem Kommunen-Buch.

@odyssee21 @denkmalpodcast

Inhaltsverzeichnis

00:00:00 Einleitung

00:02:00 Die Kernbotschaft des Buches 

00:04:44 Erkenntnisse & Auffälligkeiten der Wissensgeschichte

00:07:13 Wie (weit) können wir erkennen?

00:18:06 Über die Prinzipien des Non-Dualismus

00:22:30 Krankheit schätzen lernen

00:25:30 Einfachheit als Lösung

00:29:01 Kommunikation & Objektivität

00:34:20 Spiritualität & Liebe

00:40:37 Arbeit & Materialismus

00:43:05 Was Kunst und Wissenschaft voneinander lernen können

00:49:10 Schlusswort & Ausschnitt aus dem Buch

Liebe Freunde des DENKMAL-Podcasts!

Heute bereden Dr. Klöschen und Professor Nothing ein Thema, das sehr viel Herz hat. Es geht um die Neuveröffentlichungen von Tristan Nolting – Genauer gesagt 2 Bücher: Die wahre Bedeutung der Kommunion & Odyssee im 21. Jahrhundert. In dieser Folge widmen wir uns genauer dem Kommunen-Buch.

In einem spannenden Interview befragt Dr. Klösschen Prof. Nothing zu seiner Meinung über die Kommunen. Ist das vor allem auf Natürlichkeit & Spiritualität ausgerichtete Gesellschaftsmodell eine realistische Alternative zum Kapitalismus?

Diese Fragen haben wir besprochen:

  • Wieso setzt Tristan auf die Natur als Referenz?
  • Welche Rolle spielt die Dualität in Bezug auf die Weiterentwicklung jeglicher Lebensformen?
  • Gibt es die perfekte Gesellschaftsform?
  • Internet – Fluch oder Segen?
  • Ist die Liebe das wichtigste zwischenmenschliche Instrument, ohne welches die Gesellschaft sich selbst zerstört?

Wir freuen uns auf euer Feedback.

Hier geht‘s zum Autorenprofil von Tristan Nolting.

Marian & Tristan aka „Dr. Ruprecht“ & „Prof. Kosmos“ aka „Dr. Klösschen“ & „Prof. Nothing“

Inhaltsverzeichnis

00:00:00 Einleitung zum Interview

00:01:37 Buchvorstellung

00:05:53 Inwiefern ist die Natur auf den Menschen übertragbar?

00:09:40 Anwendung der natürlichen Prinzipien auf die Kommune

00:15:37 Die Dualität als Voraussetzung für die menschliche Entwicklung

00:17:45 „Die perfekte Gesellschaftsform“

00:24:20 Die zukünftige Rolle des Internets

00:26:10 Gibt es „Gesetze“ in der Kommune?

00:29:08 Die 12 Berufe

00:34:03 Ist die Kommune eine verwirklichbare Alternative zum Kapitalismus?

Spezialfolge 10 – Gerechtigkeit (Teil 1)

Was ist Gerechtigkeit, welche Rolle spielt sie in unserer Gesellschaft und welchen Zusammenhang gibt es zwischen Liebe und Gerechtigkeit?

Diesen Fragen haben wir uns heute gestellt. In gewohnter Manier wandeln sich Albernheiten & Sarkasmus in prägnante Aphorismen, sodass dem Zuschauer keine andere Möglichkeiten bleiben, als kritisches Denken & Selbstreflexion.

Im ersten Teil sprechen wir vor allem über die theoretischen Aspekte & Konstrukte der Gerechtigkeit, welche wir durch scharfe Logik zu einem schlüssigen Gesamtbild kombinieren möchten. Anschließend in Teil 2 (erscheint am 22.02.20) werden wir über praktische Inhalte sprechen.

Wir hoffen Ihr habt Spaß mit unserer neuen Folge!

Marian & Tristan aka „Dr. Ruprecht“ & „Prof. Kosmos“

Inhaltsverzeichnis

00:00:00 Comedy Stand-Up über gerechte Körperzellen

00:03:00 Wie eine gerechte Gesellschaft erschaffen?

00:06:25 Liebe als Bedingung für Gerechtigkeit

00:10:00 Die gerechte Strafe

00:16:23 Ist Gerechtigkeit angeboren?

00:25:22 Wer hat Schuld an Ungerechtigkeit?

00:29:14 Macht der Gedanken