Enthusiastischer Autor & Podcaster.

Hier veröffentliche ich jeden Tag meiner Reise von Porto nach Santiago de Compostela auf dem Caminho Português Costa (8. August 2020 bis 19. August 2020) ein paar Zeilen über meine Reise und Abenteuer. Ich freue mich sehr, wenn ich euch inspirieren kann, diesen Weg auch zu gehen. Ich gehe bereits zum zweiten Mal den Jakobsweg (Caminho Português), da ich beim ersten Mal viel über mich selbst lernen durfte. Der Weg ist somit zugleich Arbeit an mir selbst und Selbstfindung. Wenn du jemanden kennst, der jemanden kennt, der den Weg auch schon gehen wollte und will, dann lass ihm doch dieses Journal zukommen. Vielleicht darf ich ja den ein oder anderen Menschen inspirieren.

Meine Route wird vrsl. (Portugal) Porto – Vila do Conde – Viana do Castelo – Caminha – Valença / (Spanien) Tui – O Porriño – Redondela – Pontevedra – Caldas de Reis – Santiago de Compostela – (und dann mit dem Bus zurück nach Portugal) Porto

7. August 2020

Es ist der Abend (20:00 Uhr) vor Abflug. Ich habe Seitenstechen. Vor Aufregung? In jedem Fall bin ich gespannt. Es ist ähnlich wie letztes Jahr. Man macht sich alle möglichen Gedanken, was einen erwarten könnte. Aber planen kann man selbst eh nicht. Man kann sich nur gut vorbereiten. Daher werde ich jetzt auch noch fünf Mal meine Packliste durchgehen. Auch wenn ich es nicht verhindern kann, dass das Universum mich immer genau eine essentielle Sache vergessen lässt, hoffe ich, alles Nötige zu haben. Und ich werde nun noch ein wenig meditieren. So richtig schön nichts tun. Das habe ich lange nicht mehr so wirklich. Denn in unserer schnelllebigen Zeit versucht man doch irgendwie alles, um den Lebenslauf zu füllen. Davon nehme ich nun schon mal einen Tag vor Abflug Abstand. Jakobsweg – ich komme.

8. August 2020

Es ist abends, 20 Uhr in Porto. In Deutschland ist es 21 Uhr. In Porto sind 19 Grad, in Düsseldorf sind 32 Grad. Also alles richtig gemacht. Der Schrittzähler zeigt 18.500 Schritte. Bei 30km pro Tag schlägt das Tacho schon mal auf bis zu 40.000-50.000 Schritte. Also, da geht noch einiges mehr. Ich sitze zufrieden im Gewächsgarten der Pilgerherberge und resümiere den Tag.

Heute kam ich mir ein wenig wie der Protagnoist Saitama der Serie One Punch Man vor. Saitama, der unbesiegbare Held der Serie, kommt immer zu spät, um ein Monster/Bösewicht zu besiegen, schafft es aber immer noch gerade eben die Welt zu retten. Alle anderen haben bravourös versagt. Und Saitama siegt mit nur einem einzigen Schlag.

Das trifft es bei mir ziemlich gut. Ich weiß genau, dass mein Urlaubsanfang immer das Schwerste ist. Und so auch dieses Mal. Mein Zug war zu spät, aber ich kam gerade noch rechtzeitig am Flughafen an. Natürlich war der Flug auch zu spät. Die Busfahrerin, die uns vom Flughafen in die Innenstadt von Porto bringen sollte, nahm nur Kleingeld an. Ich sprintete rein und kaufte mir eine Cola. Als ich wieder rauskam, fährt sie gerade weg. Halbe Stunde später: Der Busfahrer nahm doch Scheine an. Vielen Dank. Und zu guter letzt merkte ich: Die Herberge, die ich online reserviert habe, war die, die letztes Jahr überfüllt war und bei der ich keinen Platz mehr bekommen habe, wodurch ich ein 85€ teurer Hotel nehmen musste, weil um die Uhrzeit nichts anderes aufhatte. Wie witzig. Das hilft meinem verlorenen Geld zwar auch nicht mehr… aber immerhin läuft es wie bei Saitama: Mit einigen Verlusten bin ich am Ende des ersten Tages wohlbehalten angekommen und habe zumindest die ersten Übel abgewendet.

Auch, wenn mir der Tag super lang vorkam und ich nun sehr erschöpft bin, so haben einige Ereignisse mir den Tag verbessert. Darunter das Glücksgefühl im Urlaub zu sein, die Alltagssorgen hinter sich zu lassen und die freundlichen Menschen aus Portugal zu sehen. 🇵🇹

Aber auch hier merkt man, dass die Corona-Stimmung angekommen ist. Die Menschen wirken misstrauischer als letztes Jahr. Und dennoch sind sie fantastische Gastgeber. Sogar die Besten, die es auf der Welt geben soll, laut Raimund Joos, Pilgerführer und Reisebuchautor. Das Stichwort lautet: Saudade.

Nachdem ich in der Herberge eingecheckt habe (einer der Schönsten, ich der ich je war!) und mich ein bisschen in Porto umgesehen habe, mache ich es mir gemütlich und versuche zu entspannen. Dabei bekomme ich allerdings eine Situation von diesem Tag nicht aus dem Kopf. Die Krönung des Tages war heute mal ein Deutscher.

Ich sitze im Zug. Ein Ehepaar kommt mit Fahrrädern herein.

Der Ehemann fragt lauthals:

„Fährt dieser Zug nach Linz?“

Ein Mitfahrer antwortet:

„Dieser Zug fährt nach Rechts.“

„Also fährt er nicht nach Linz?“

„Der Zug fährt nach Koblenz.“

„Liegt das denn auf dem Weg?“

Ehefrau sichtlich genervt:

„Ja, auf unserem Plan steht, dass Linz in Richtung Koblenz liegt.“

Ehemann: „Aber der Zug fährt doch nach rechts!“

Mitfahrer: „Alle Züge fahren nach rechts.“

Ehemann: „Okay also sind wir hier falsch.“

20 Sekunden später.

Das Ehepaar kommt wieder herein.

Ehemann: „Wir müssen doch nach Koblenz.“

Ehefrau (»Genervt bis zum geht nicht mehr«): „Ich habs dir doch gesagt!“

Ehemann: „Tut mir leid, ich hab es nicht gesehen. Ich dachte wir müssen nach Linz.“

Und das ging knapp 10 Minuten in der Manier. Nach der Geschichte will ich echt gerne Mal nach Linz und wissen, was es da Spannendes gibt. 😂

Wie dem auch sei: Mein Tag neigt sich dem Ende zu. Und ich bin gespannt, was mich morgen erwartet. Heute ist zwar die Reise gestartet – aber die richtige Wanderung folgt erst morgen. Es gibt viel zu entdecken.

Nun entspanne ich erstmal mit der Katze, die sich hier in meine Füße verliebt hat. Kein Scherz – davon gibt es Videos. Sie will glaube ich meine Füße heiraten. Immer diese Fußfetischisten…

Ich freue mich sehr auf die weitere Reise.

Bis morgen, euer Tristan.

P.S. Ich sag ja, eine Sache vergesse ich immer. In diesem Fall: Flip Flops.

Innenhof der Herberge in Porto

9. August 2020

Es ist 20 Uhr abends. Heute bin ich von Porto nach Vila do Conde gelaufen. Das Wetter lag den ganzen Tag über bei 19-21 Grad mit dicken Wolken und Niesel. In Düsseldorf waren es knapp 33 Grad bei Sonnenschein. Der Tag heute war irgendwas zwischen mittelmäßig und katastrophal. Aber meine Laune ist trotzdem recht positiv. 🙂

Wie kam es dazu?

Die Nacht habe ich vermutlich kein Auge zugetan. Obwohl wir nur zu dritt im Raum mit 12 Betten waren, hat man jedes Knarzen des Bettes gehört. Und ich war zu faul, um meine Ohrstöpsel aus dem Schließfach zu holen.

Nachdem ich gegen 6:40 Uhr aufgestanden bin (40 Minuten vor meinem Wecker) hat mich als erstes Pie empfangen – so habe ich die Katze genannt, welche sich den Abend über mit meinen Füßen vergnügt hat. Pie heißt auf Spanisch „Fuß“. Passt ganz gut denke ich. Zumal Pie mich (bzw. meine Füße) nicht hat gehen lassen, bis ich versprochen habe, dass ich am 18. August wiederkomme und für eine Nacht bleibe. Am 19. geht nämlich mein Flieger von Porto zurück nach Köln/Bonn. Glücklicherweise ist sie dann mit einem Fauchen abgehauen. Katzen sind schon schlau. Und manchmal etwas unheimlich.

Als ich dann los bin, habe ich noch im Hinterkopf gehabt, wie ich am Vorabend zu einem Pilgerer (dessen Name mir leider entfallen ist) gesagt habe: „I think tomorrow will be very exhausting for me“ (Übersetzt: Ich habe das Gefühl morgen wird sehr anstrengend für mich). Leider wusste ich nicht, wie recht ich hatte.

Am Ende meines Tages habe ich 53.000 Schritte bei 39km und 8h Laufzeit (1h Pause). Gegen 17:30 Uhr bin ich angekommen. Mir tut gefühlt alles im Unterkörper weh. Hüfte, Wade, Knie und Füße. Kein Wunder, wenn man die längste Strecke des Weges direkt an den Anfang legt. Solltet ihr also mal den Küstenweg des Caminho Portugues machen – dann bleibt am besten in einer der Herbergen vor Vila do Conde.

Und obwohl es bewölkt war, habe ich mir zusätzlich noch einen Sonnenbrand eingefangen. Ich höre noch die Stimme meiner Freundin in meinem Kopf, wie sie sagte: „Aber nimm die Sonnencreme mit!“ Nope, so bin ich leider nicht. In dem Fall lasse ich es drauf ankommen. Aber jedem das Seine. Ich muss jetzt mit dem Sonnenbrand leben.

Unterwegs habe ich leider nur drei Pilgerer gesehen, wobei ich mich nur mit einem länger unterhalten habe. Mit Chris, einem Vertriebler aus Stuttgart. Er wirkte ganz sympathisch – wir hatten jedoch unterschiedliche Pläne und haben uns dann getrennt. Sei‘s drum. Man sieht sich eh immer wieder. Schade nur, dass hier so wenig los ist.

Die Strecke von Porto bis nach Vila do Conde sieht überall relativ ähnlich aus. Strand, Holzsteg und viele Bars. Das Flair Portugals kommt so richtig durch. Mich konnte nichts davon abhalten, meine Füße ins Wasser zu stecken. Ich wäre auch noch reingesprungen, wenn mir nicht alles wehtun würde. Also hoffentlich morgen.

Zum Schluss bei der Ankunft dann die letzte schlechte Nachricht des Tages: Alle Herbergen sind entweder wegen Corona geschlossen oder voll. Also, dann ein Einzelzimmer für 40€. Sind immerhin 30€ über dem Budget, aber dafür eine ruhige Nacht. Und was Billigeres gab es eh nicht mehr.

Was mich heute froh gestimmt hat war, dass ich mit dem Schreiben angefangen habe und auch direkt einige Impulse hatte. Ich hoffe dies mehrt sich über die nächsten Tage. Aber daran habe ich keinen Zweifel. Auch mit Qui-Gong würde ich gerne noch beginnen. Dafür habe ich mir speziell ein Buch mitgenommen, welches die Basics der chinesischen Energie-Heilkunst lehrt.

Abschließend findet ihr noch einige Bilder von meinem Weg. Es war teilweise wirklich ein atemberaubender Weg. Auch wenn es nicht mit dem traditionellen Weg, den ich letztes Jahr gegangen bin, zu vergleichen ist. Muss man aber auch nicht vergleichen. Beides hat seinen Charme.

Ich versuche mich nun noch ein wenig zu entspannen und bin in freudiger Erwartung, was noch in den nächsten 10 Tagen passiert.

Herzlich, euer Tristan.

Entspannendes Meeresrauschen von Caminho Português Costa.
Holzbrücke an der Küste Portugals (Lavra – Matasinhos).
Eine mit Steinen verzierte Häuserwand in Vila Châ.
Mit vielen Blumen verzierter Platz in Vila do Conde.

10. August 2020

Wow, was ein Tag. Ich glaube, dass war der anstrengendste Tag meines Lebens – mit Ausnahme von meinem Geburtstag. 😂

Aber heute war tatsächlich ein unglaublicher Leidenstag für mich. Direkt nach dem Aufwachen hatte ich die blendende Idee, weil ich ja nicht wollte, dass die Herbergen nochmal überfüllt sind, ein Albergue (so heißen die Herbergen hier) online zu reservieren. Entgegen der Meinung von Pilgerführern halte ich das für eine valide Option, denn keiner will am Ende ohne Bleibe dastehen oder einen immens hohen Preis zahlen.

Aber wenn man reserviert, dann mit Köpfchen. Die heutigen Schmerzen in den Füßen und Hüfte sind allein auf meine Naivität zurückzuführen, dass ich dachte, ich könne von Vila do Conde nach Viana do Castelo an einem Tag laufen. Sind ja nur 50km. Also, was haben mir jugendlicher Leichtsinn und und ein zu starker Kämpfergeist am Ende eingebracht?

Es tut so weh, wie es aussieht.

Meine Strecke war noch geprägt von den Schmerzen von gestern. Das war etwas schade, weil ich so die Küste, die Städte und die Grünflächen nicht so sehr genießen konnte, wie ich gewollt hätte.

Lustige Sidefacts am Rande: 50km Gehen ist eine olympische Disziplin. Der Rekordhalter ist diese Strecke in unter 4:30h gegangen! Ich habe für fast 67km von morgens 7 Uhr bis abends 21 Uhr gebraucht. Mit 2 Stunden Pause (ich habe aber vermutlich weniger gemacht) wären das knapp 10 Stunden! Und ja, es tut sehr weh anderthalb Maratons zu gehen ohne Training. Bitte nicht nachmachen… 😉

Auch Viana do Castelo habe ich nur einige Minuten gesehen, da ich erst gegen 8 Uhr angekommen bin und dann direkt noch zum nächsten Supermarkt musste, weil ich keinen Proviant mehr hatte.

Ihr könnte euch sicherlich vorstellen, wie erschöpft ich bin. Daher werde ich einfach eine kurze Pro und Contra Liste zusammenstellen, was an diesem Tag positiv und negativ war.

Positiv:

  • Das Meeresrauschen, das perfekte und nicht zu heiße Wetter (17-22° bei Niesel, Wolken und am Ende des Tages Sonne) und der portugiesische Charme kleiner Ortschaften haben mir den Tag verbessert
  • Unterwegs habe ich ab Vila do Conde mehr Schilder gesehen, was mir sehr bei der Orientierung geholfen hat
  • Ich habe die Pilgerer Jùlio (aus Spanien) und Hannah (aus Ägypten) kennengelernt. Beide leben seit einem Jahr in Madrid (klein ist die Welt oder?). Ich konnte mich mit ihnen gut über gemeinsame Erfahrungen austauschen, wie das Meditieren und Ayahuasca-Zeremonien. Da die beiden aber etwas geschlendert sind, bin ich dann nach knapp einer Stunde schnell weitergezogen.
  • Ich konnte viel Inspiration sammeln
  • Ich bin über mich und meine Grenzen hinausgewachsen
  • Der Glücksmoment, als ich das Ziel erreicht habe, war unbezahlbar
  • Ich habe nun alleine ein Mehrbettzimmer. Es sind nur vier andere Pilgerer hier. Also, ich freu mich auf den Schlaf und darauf, die Schmerzen zu vergessen 😴

Negativ:

  • Ich Mein Körper schmerzte noch vom Vortag und brennt nun wie Hölle. Ich kriege kaum ein Bein hoch – habe aber keine Blasen… immerhin 😁
  • Ich habe mir viel zu viel für diesen Tag vorgenommen und konnte dann nicht nachgeben und vor Viana do Castelo übernachten. Zu viel Ehrgeiz – kann positiv aber auch negativ sein. In diesem Fall negativ.
  • Unterwegs überkamen mich Gefühle, dass dieser Weg nie aufhören würde. Das hat mich sehr niedergeschlagen gestimmt.
  • Der Jakobsweg hat viel zu viele Abzweigungen genommen, die nicht hätten sein müssen. Kultur schön und gut – aber in diesem Fall hat es mir nichts gebracht außer Schmerzen. Vielleicht hätte ich mich schon früher (vor Anha) mit Google Maps lotsen sollen.
  • Die 200 Treppenstufen auf dem Berg kurz vor dem Ziel und das Nicht-Finden der Herberge (weil sie von außen aussieht wie eine Garage) haben mir dann den Rest gegeben.

Ich verabschiede mich heute mit einigen Bildern vom Weg und einem: Ich bin dankbar für diesen Tag – auch wenn er über alle Maßen astrengend war.

Jakobsweg-Schild auf dem Holzsteg an der Küste von Póvoa de Varzim.
Beschilderung für die Strecke (Luftlinie) zu verschieden Orten in Mar.
Endlich: der Blick auf Viana do Castelo.

11. August 2020

12. August 2020

13. August 2020

14. August 2020

15. August 2020

16. August 2020

17. August 2020

18. August 2020

19. August 2020

Fin

Liebe DENKMAL-Podcast Freunde,

es gibt wieder eine neue spannende Rubrik! Ich möchte euch nach und nach Menschen vorstellen, die sich durch ihre erstaunlichen Ansichten und Lehren in der Moderne hervorgetan haben und so anderen Führung bieten konnten und können.

Alle Gurus, Gelehrte, Denker und Weise, die ich vorstelle, habe ich selbst durch Kurse, Video-Interviews und Bücher in ihrer Denkweise kennengelernt und zudem für mich schätzen gelernt. Die Inhalte, die ich in meinem Leben von diesen Menschen geschenkt bekommen habe, haben mich ein Stück weiter zu mir selbst gebracht.

Bisher war mein Lernprozess größtenteils dadurch geprägt, dass ich das Leid von anderen Menschen kennengelernt und verarbeitet habe. Persönlich habe ich eher weniger „große Krisen“ durchgemacht. Ich hatte in meinem Leben weder Angstzustände, noch Panikattacken, chronische Erkrankungen oder Lebenskrisen. Dafür habe ich dies umso mehr in meinem Umfeld erfahren.

Hätte ich mich nicht stets darum gekümmert, das Leid von anderen wahrzunehmen, zu helfen und mich anzupassen, dann wäre ich auf meinem Weg wohl sehr viel weiter zurückgeblieben. Denn das Leben schließt für mich ständige Anpassung mit ein. Egal wie wichtig uns eine bestimmte Gewohnheit ist – passen wir uns nicht den neuen Gegebenheiten an, dann werden wir mit der Zeit an unseren selbstzerstörerischen Verhaltensweisen scheitern. Solche Gegebenheiten können persönliche Entfaltung, Schicksalsschläge oder Veränderungen in Beruf und Beziehungen sein.

Was die Menschen, die ich vorstellen möchte, gemeinsam haben ist, dass sie den Menschen eine neue Perspektive geben möchten. Sowohl auf sich selbst, als auch auf die Welt.

Wer nicht bereit ist, sich zu verändern, der wird sich ständig und fortwährend im Kreis drehen. Wie ein Hund, der seinen Schwanz jagt.

Ich kann jedoch in meinem Podcast nur meine Perspektive auf die Perspektive von denjenigen, die ich vorstelle wiedergeben. Ich bin somit nur als Sekundärquelle zu betrachten. Ich möchte dazu auffordern, sich eigenständig mit diesen Menschen auseinanderzusetzen. Zu denen, die ich vorstelle, gehören:

Wen wünscht du dir noch? Und aus welchem Bereich sollen die vorgestellten Personen kommen? Vornehmlich geistliche Führer oder können beispielsweise auch naturwissenschaftliche Psychologen miteingebunden werden, die nur entfernt etwas mit dem Thema Spiritualität zu tun haben?

Die erste Folge, in der ich OSHO vorstelle, erscheint am 11. August 2020. Zu diesem Zeitpunkt werde ich schon auf dem Jakobsweg Caminho Portugues (240km von Porto nach Santiago de Compostela) sein. Wenn dich meine Reiseroute informiert und du wissen willst, welche Abenteuer ich auf dem Weg erlebe, dann schau mal in mein Pilgerjournal. Weitere Folgen erwarten euch dann im Wochentakt, immer Dienstags in der aufgeführten Reihenfolge.

Vergesst nicht: Es gibt kein Patentrezept, keine Objektivität und auch keine allgemeingültige Wahrheit. Ihr müsst also eure ganz eigene Wahrheit finden, indem ihr bereit seid eigene Erfahrungen zu machen. Die Menschen, die ich hier aufzeige sollen euch somit nur Anstöße geben und Inspiration bieten. Ich hoffe nicht, dass ihr sie als neue Führer akzeptiert und somit zu unmündigen Schaafen oder Jüngern werdet.

Ich hoffe, ihr erhaltet euch immer euren individuellen, ganz eigenen und doch vertrauen Lebensweg. 🙂

Herzlich,
euer Tristan.


„Durch Meditation über die wahre Natur des Geistes reinigen wir störende Gedanken und Gefühle.“

Dalai Lama

Der Ursprung des Wortes Meditation liegt in den Begriffen meditari (Latein) und medomai (Griechisch). Beides bedeutet übersetzt etwa nachdenken oder nachsinnen.

Meditation ist eine Übung für Körper und Geist, die seit langem zur Steigerung der Ruhe und körperlichen Entspannung, zur Verbesserung des psychischen Gleichgewichts, zur Bewältigung von Krankheiten und zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens eingesetzt wird. Seit Jahrtausenden werden Körper- und Geistesübungen kulturell genutzt. Dazu gehören beispielsweise:

  • Advaita Vedanta (die Philosophie der Upanishaden) dient zur Reflektion und Reinigung durch Techniken wie Neti Neti (Negierung des Nicht Selbst), Itti Itti (Verbindung mit dem ganz Großen) oder Atma Viccharana (Selbsterforschung)
  • Yoga-Lehre (Indische Philosophie & Lehre, von Sanskrit योग, zusammenbinden) beschreibt geistige Konzentration durch körperliche, meditative Übungen – es werden verschiedene Yoga-Techniken verwendet, wie etwa Kundalini-Yoga, Mantra-Yoga oder Raja-Yoga
  • Buddhismus, Hinduismus, Taoismus: Mediation als Weg zur Erleuchtung, Erkenntnis und Gesundheit
  • Christentum: lat. contemplatio, wie auch Martin Luther erwähnte, zur geistigen Klärung und Erlangung eines achtsamen Bewusstseinszustandes
  • Wissenschaftliche Studien und Theorien sehen Vorteile der Meditation in Prävention und Therapie von Krankheiten, in der Verbesserung der Resilienz (psych. Widerstandsfähigkeit), der Stressbewältigung, Achtsamkeit, Konzentration sowie beim Lernen.

Wie die Mediation konkret aussehen kann, ist sehr individuell und dient dem Zweck, mit dem meditiert wird. Da bei der Meditation ein Raum geschaffen wird, in dem keine Gedanken, sondern hauptsächlich Gefühle gelebt werden sollen, sind diese auch für den Ausgang der Meditation entscheidend. Vorher ist es somit sinnvoll zu klären, warum meditiert wird und welche Techniken hierfür hilfreich sind.

Möchte ich Erleuchtung erfahren? Dann könnte die buddhistische Lehre helfen.
Möchte ich den Alltagsstress verarbeiten? Dann versuche den taoistischen Ansatz.
Möchtest zu mehr Gesundheit gelangen? Dann erlerne die wissenschaftliche Praxis.

Meditation bietet Chancen für jeden Menschen, der bewusst nach innen schauen möchte. Besonders in der westlichen Zivilisation wird uns der nach außen gerichtete Blick immer mehr zum Verhängnis. Anstatt uns auf Selbst-Liebe und Selbstbewusstsein zu konzentrieren, suchen wir nach Anerkennung und Belohnungen. Anstatt in uns Ruhe und Frieden zu stiften, versuchen wir dafür in der Welt dafür zu kämpfen. Mit erheblichen Folgen.

Ich möchte dich also dazu einladen, dein Ich kennenzulernen. In der Schule wird dies nicht beigebracht. Also ist es nun deine Aufgabe. Aber was könnte schon spannender sein, als sich selbst neu zu entdecken? Wie viele Facetten das Selbst wohl hat…

In jedem Falle freue ich mich, dass mehr Menschen zur Meditation gelangen. Durch die Praxis der Meditation habe ich viele Erkenntnisse und Einsichten haben dürfen. Und dazu musste ich mich nicht unbedingt im Schneidersitz hinsetzen und die Stille suchen (auch wenn ich es empfehlen würde). Ihr könnt auch eine Meditationsführung ausprobieren, wie diese hier:

Ich freue mich, wenn meine Blogartikel und Podcastfolgen dir gefallen. Wieso abonnierst du nicht meine Seite, mein Instagram oder Facebook? @tristanstrivium @denkmalpodcast

Danke und bis bald.

Herzlich,
Tristan.

Liebe DENKMAL Podcast Freunde!

Einige von euch haben es schon mitbekommen. Marian ist offiziell aus dem Podcast ausgestiegen. Das bedeutet einiges an Änderungen am Podcast.

Zuerst wusste ich nicht ob ich weitermachen sollte. Mich überfielen Zweifel ob ich es alleine schaffe einen Podcast zu führen – neben der Arbeit, Studium, Buchprojekten, meinen Musikinstrumenten, sowie Familie und Freunden. Und achja: Schlaf und Zeit für mich brauche ich auch noch, da ich gemerkt habe, dass Erholung & Alleine sein einen immensen Anteil im Leben ausmachen sollten, um Klarheit zu behalten. Der Tag hat nur 24 Stunden. Wie also weitermachen?

Aber dann ist mir etwas aufgefallen. Ich habe gemerkt, dass sich tatsächlich nur der Name des Podcastes verändert. Nun steht dort nicht mehr „Ein Podcast von Marian Klose und Tristan Nolting“, sondern „Ein Podcast von Tristan Nolting“.

Also: Der Tag hat nicht nur 24 Stunden, sondern der Tag hat 24 Stunden. Also mache ich etwas daraus. So wie ich es schon immer gemacht habe. In vielen Bereichen meines Lebens mache ich einfach mein eigenes Ding ohne lange darüber nachzudenken. Das war bei der Existenzgründung so, bei meinem Jakobsweg, meinen Buchveröffentlichungen und vielem mehr. Wenn das Umfeld nicht unbedingt „Ja, mach das!“ sagt, heißt das noch nicht, dass dein Traum vorbei ist.

Was man sich dennoch bei einem solchen Projekt, wie meinem Podcast fragen sollte, ist:

Bin ich bereit Fleiß und Arbeit zu investieren, um den Menschen weiterhin meine Gedanken mitzuteilen? Welche Chancen habe ich damit später einmal etwas zu erreichen? Und kann ich das, was ich tue, wirklich so gut wie ich denke?

Hier kam das Konzept von Ikigai ins Spiel, welches ich an dieser Stelle erklärt habe.

Wenn du das Gefühl hast, dass du deinen Traum erfüllen möchtest, dann tu es einfach. Hinterfrage deine Absicht, deine Talente und Fähigkeiten. Was kannst du geben und was bekommst du zurück? Dieses Verhältnis sollte immer gewahrt sein. Und ob das Verhältnis gewahrt ist, erkennst du an deinem Gefühl. Du solltest mit Leidenschaft bei der Sache sein. Denn dann weißt du, das, was du tust, ist nicht vergebens.

Und das war ich. Und ich bin es immer noch. Gerade weil ich Rückmeldungen bekomme. Weil Menschen mit mir interagieren und sich freuen, dass ich ihnen meine Perspektive mitteile. Eine Perspektive, die ihnen im Alltag hilft.

Ähnlich ist es auch bei meinen Freunden. Ich bin stets in die Rolle geschlüpft, in der ich den anderen helfen konnte. Ein bisschen wie ein Therapeut. Und weil ich das nun schon so lange mache und für mich herausgefunden habe, dass ich nicht nur ein guter Therapeut bin, sondern dass es mir hilft zu einem besseren Menschen zu werden, genau wie denen, die ich therapiere, habe ich mich dazu entschieden, Therapie als Beruf zu ergreifen.

Wie ich diesen Wunsch am Ende in die Tat umsetze, bleibt natürlich auch für mich ungewiss. Aber ich habe zumindest ein Ziel für das ich arbeite. Für das ich jeden Tage aufstehe. Und bei dem ich mit Leidenschaft dabei bin. In diesem Sinne hat sich mein Leben wieder etwas Schlaues ausgedacht: Passend zum Ausstieg von Marian habe ich nicht nur erkannt, was ich werden möchte, sondern ich habe auch meine eigene Webseite neugestaltet und veröffentlicht.

Ab sofort findet ihr hier alles rund um meine Person. Dazu gehören sowohl meine Geschichte, als auch meine Ziele. Das, was ich mir dabei Wünsche, auf dem Weg zur Ausbildung zum querdenkenden Therpeuten, ist andere Menschen zu inspirieren. Und hier auf dieser Webseite kriegt ihr einen kleinen Einblick in mein Leben. Dazu gehören:

Ich hoffe, dir gefällt meine Sicht. Ich hoffe aber auch, du hinterfragst meine Perspektive und prüfst alles was ich sage. Ich freue mich, wenn du dann mit mir in Kontakt trittst. Ich bin offen für jede Meinung.

Dein Tristan.

(Am Ende des Blogartikels werden die entsprechenden Podcast-Folgen aufgeführt)

Es gibt wieder eine neue Rubrik im DENKMAL Podcast! Da uns zunehmend bewusst wird, wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit ist, konnten wir nicht länger still bleiben. Wenn ihr wüsstet, was wir geplant haben… Es kribbelt uns in den Fingern!

Das spannende an DENKMALnachhaltigkeit ist, dass wir hauptsächlich Gäste in unsere Show einladen, die etwas zu diesem Thema sagen werden. Wir versuchen uns bestmöglich zurückzuhalten, um Menschen die Chance zu gewähren zu sprechen, die etwas mit dem Thema am Hut haben. So können dann spannende Gesprächsrunden entstehen, bei denen auch wir selbst neues lernen dürfen.

Dreh- und Angelpunkt unserer Rubrik ist dabei das von der Agenda 21 genutzte Dreieck der Nachhaltigkeit: Sind Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt im Einklang, so können wir zukünftigen Generationen dieselben Chancen bieten, die wir heutzutage auch haben.

Leider ist das mit der Nachhaltigkeit nicht immer so einfach… Okay, ich korrigiere mich: Es wäre einfach, aber der Kurs, den die Menschheit im letzten Jahrhundert gefahren ist, hat durch die zunehmende Gewöhnung an einen bewegungsarmen, globalisierten, teilweise ignoranten und sicherheitsfanatischen Lebensstil zur zunehmenden Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt geführt. Allen voran ist dabei die Wirtschaft, welche unentbehrlich ist, um diesen Lebensstil aufrechtzuerhalten. Man kann sich dabei folgende Kausalkette vorstellen:

  1. Ängste, Sorgen und Nöten schaffen
  2. eine Sehnsucht nach Sicherheit, welche sich in einem
  3. veränderten Lebensstil zeigt.
  4. Dieser Lebensstil eliminiert jede Art von Gefahr und
  5. konzipiert somit eine Realität, in der „Schlechtes“ vermieden werden soll.
  6. Die Verbannung hat jedoch automatisch eine Rückkopplung („backwards law“ vgl. den Philosophen Alan Watts) zur Folge: Je mehr wir nach Positivität streben, desto mehr Negativität erreichen wir.

The desire for a more positive experience is itself a negative experience. And, paradoxically, the acceptance of one’s negative experience is itself a positive experience.“ ―Mark Manson

Dies lässt sich auch sehr gut anhand natürlicher Phänomene nachweisen. In meinem Buch Odyssee im 21. Jahrhundert schrieb ich, dass die Dualität die Lebensgrundlage für das Erleben unserer Wirklichkeit darstellt. Wer nicht zwischen Licht und Dunkelheit unterscheiden kann, nicht zwischen Links und Rechts oder zwischen Gefahr und Sicherheit, der kann gar nicht erst wahrnehmen. Diese Differenzierung muss analog sowohl im Körper als auch im Geiste geschehen. Die Unterdrückung von einem der beiden Pole hat automatisch dessen verstärkte Wahrnehmung zur Folge (natürlich bis hin zum Tod… aber auch hier: Führt das sich wehren und die fehlende Akzeptanz gegenüber dem Tod nicht auch irgendwann zu eben jenem?)

Wenn wir Leid nicht wahrnehmen, so unterdrücken wir auch unsere Freude. Der sinuskurvige Verlauf von Gegensatzpaaren in unserem Leben spiegelt sich sogar in unserem Herzschlag wider. Das Herz kann nur dann ausschlagen, wenn es auch einen Negativausschlag gibt. Damit werden Gegenteil unentbehrlich füreinander und bedingen sich in ihrer Existenz.

So ist es auch in der Natur & Umwelt: Wollen wir nicht wahrhaben, dass wir Lebewesen sind, die aus der Natur stammen, so versuchen wir die Natur zu unterdrücken und auszubeuten – mit grässlichen Folgen. Ob Naturkatastrophen, Umweltzerstörung (wie im Amazonas), Landschaftsvernichtung (Atombomben), Übernutzung der landwirtschaftlichen Böden (Erosion), erhöhtes Müllvorkommen in Ozeanen und Mikroplastik (plastic planet) oder Auslöschung von Tier- und Pflanzenarten. Der Eingriff des Menschen ist unfassbar und unschätzbar. Alles liegt in unserer Hand – aber wir können erst dann etwas ändern, wenn wir akzeptieren, dass alles auf der Welt ein Teil von uns ist.

Ja, wir brauchen Wirtschaft um eine Existenzgrundlage zu haben. Ja, wir brauchen die Umwelt als Fundament für das Überleben. Und ja, wir brauche die Gesellschaft als Basis für Harmonie, Hoffnung und Liebe. Ich hoffe, dass durch die noch folgenden Interviews klar wird, dass jeder Mensch seinen Beitrag auf einer Mikroebene leisten kann, um auf der Makroebene Veränderungen herbeizuführen. Außerdem würde ich mich riesig freuen, wenn euch die Podcastfolgen, aber auch die Gäste, gefallen und inspirieren.

Mit besten Wünschen

Tristan Nolting.
Autor & Podcaster

Folge uns auf: @tristanstrivium @denkmalpodcast

Vorneweg empfehle ich sich exemplarisch mit dem Leben und Wirken von Nikola Tesla und wie mit ihm verfahren wurde auseinanderzusetzen.

Man kann es ganz einfach so ausdrücken. Die Erde ist ein lebender Organismus, ein riesiges komplexes Biotop, das bestimmten Gesetzmäßigkeiten folgt.
Wir haben, wenn man das so ausdrücken möchte, viele Erklärungsmodelle für diese Gesetzmäßigkeiten gefunden, die mal mehr, mal weniger funktionieren, an vielen Stellen gibt es sog. Fakten [ein Konsens, auf den man (die beteiligten verschiedenartigen Autoritäten/Deutungsgeber) sich geeinigt hat, basierend auf den Prämissen und Arbeitshypothesen, die man zu derer Erstellung genutzt hat.]

Dazu sei gesagt, da wo ich hingucke, mit den Filtern die mir gegeben sind, werde ich ein Abbild bekommen (confirmation bias/Kausalität von Weltbild und erlebter Realität). Wie sehr dieses Bild die objektive Realität widerspiegelt, ist meiner Auffassungsgabe, Übersicht und den unterliegenden Gedankenmodellen (Glaubenssätze/Realitätsfilter) geschuldet.

Wer kann von sich behaupten, einen überlegenen Deutungsanspruch zu haben, wo doch der Standpunkt die Sicht auf die Wahrheit bestimmt?

In „der Wissenschaft“ gibt es keinen autoritären Konsens, alles ist zu hinterfragen und anzuzweifeln. Verständlicherweise hat der einzelne Mensch in dieser schnelllebigen Zeit (durchgetaktetes Leben → Geboren werden/Kind sein/beschult werden Studium/ Ausbildung/ Arbeitsleben/ Rente/ sterben) nicht genug Zeit, um alles zu reflektieren, anzuzweifeln, zu kontemplieren und sich seinen eigenen Reim auf die Umstände des Seins zu bilden, also ist man, um in der „zivilisierten“ Gesellschaft zu funktionieren, darauf angewiesen, auf äußere Autoritäten zu vertrauen, die eigene Deutungshoheit (Selbstbestimmungsrecht) abzugeben und sich führen zu lassen/respektive Verantwortung zu projizieren. Ob diesen sogenannten Autoritäten zu vertrauen ist (was ist eine Wissenschaft schon wert, die in einer durchneoliberalisierten Welt abhängig ist von den Institutionen, Geldgebern und Strukturgebern, somit wirtschaftlichen und ideologischen Sachzwängen unterliegt im Gegensatz zu ethischen und fortschrittlichen Idealen?), ist an der Stelle zweitrangig, da einem ja allerorts schon von kleinauf vorgelebt wird, dass die Unterwerfung/Anpassung auf die top-down aufoktroyierte „Bildung“ der erfolgreichste Weg ist, heile durchs Leben zu kommen.

Dazu kommen noch mögliche Frühtraumatisierungen durch diese sukzessiv stattfindende Entfremdung der Menschheit von dem menschlichen Wesenskern/der Natur des Lebens hin zu einem synthetisierten Menschenbild/mechanistischen Weltbild (mit einer fragmentierten, institutionalisierten Wissenschaft mit hoch spezialisierten Teilbereichen, befeuert von diversen Industrien und Interessensnetzwerken, ohne gleichermaßen starke Allgemeinwissenschaft, die als verbindendes und kontextgebendes Element funktioniert), in dem die Menschheit in eine kollektiv angefeuerte Hybris verfällt. Der Mensch denkt, er könne Gott spielen, in grundsätzliche Wirkmechanismen der Umwelt und seines Seins eingreifen (Genmanipulation als kleines Beispiel) und diese nach seinem Belieben gestalten.

Dabei wird gerne vergessen, dass der menschliche Verstand Grenzen hat (sei der Einzelne auch noch so schlau und gebildet) und dass wir nur einen Bruchteil von den tatsächlichen Umständen verstehen, die uns, diesen Planeten und unser Sein ausmachen. Ganz einfach so – kurze Rede, langer Sinn …

In diesem Sinne kann etwas Demut nicht schaden. Mensch, erkenne dich selbst („gnothi seauton“ – Inschrift am Apollon-Tempel in Delphi) ♥️

Autor: Miron


Ergänzend zu diesem Beitrag können die zwei folgenden Videos sehr hilfreich sein, um das moderne Weltbild zu verstehen. Danke für den wichtigen Text, Miron. ―Tristan


IN-SHADOW: A Modern Odyssee

THOTH‘s PROPHECY (read from Graham Hancock)

Ergänzend hierzu über das Thema Autorität:

Was leben wir doch in einer schönen Zeit. Wir denken, wir haben die Welt erblickt und das Leben verstanden. Ausgehend von den Entwicklungen der modernen Wissenschaft rund um die Forscher Sir Isaac Newton, Johannes Kepler, Christoph Kolumbus uvm. aus dem 15. bis 16. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert zu Albert Einstein, Werner Heisenberg, Hans-Peter Dürr usw. haben wir enorme Fortschritte erzielt. Jedenfalls so wie wir Fortschritt bemessen. Dazu zählen:

  • Wohlstand in den industrialisierten Ländern
  • medizinischer Fortschritt (inkl. Lebensverlängerung)

Aber das kann es doch noch nicht gewesen sein, oder? Mit all den Berechnungen, Gedankenkonstrukten und Errungenschaften der der klügsten Denker der jungen Geschichte – da kann man doch nicht sagen, dass dies alles nur dem Wohlstand gedient hat, oder…?

Nun ja, bisher haben wir aber sehr viele Dinge mehr ganz einfach nicht verstanden. Auf die größten W-Fragen der Menschheit haben wir nach wie vor keine Antwort. (Wo sind wir (Astrologie)? Wer und warum sind wir (Philosophie)? Was sind wir (Biologie)? Wie sind wir (Psychologie)? Daraus resultieren dann folgende Probleme, die aus dem Unverständnis über das eigene Wesen resultieren:

  • Wie wir sind – Dass der Wohlstand nur auf dem Armut der dritten Welt gipfelt (Stichwort Kolonialismus, Imperialismus, Ausbeutung, Menschenhandel etc.)
  • Warum Menschen krank werden und anscheinend immer kränker (s. Statistisches Bundesamt)
  • Wer wir sind und wo wir herkommen – das materialistische Weltbild ist in den Menschen nach wie vor tief verankert – wer eine spirituelle Sicht vertritt, wie etwa Rudolf Steiner, wird ignoriert oder diffamiert
  • Wie wir unsere Freizeit sinnvoll nutzen – beispielsweise zur Erholung und zum Lesen anstatt zum Fernsehen
  • Dass Ausbeutung und Krieg nicht zu Frieden führen (s. aktuelle und vergangene Kriege)
  • Dass Studien nicht die ultimative Form der Erkenntnis darstellen – Hans-Peter Dürr beschrieb es so passend: „Die Wissenschaften kastrieren die Wirklichkeit und machen sie zur Realität.“
  • Wir einander ausschließen und bekämpfen anstatt andere Meinungen zu tolerieren (beispielsweise bei Verschwörungstheorien)

Allen voran der letzte Punkt, der womöglich alle anderen bedingt: Hier könnte man anführen, dass der Mensch einfach nicht aus der Vergangenheit lernt. Eigentlich dient lernen ja der Erkenntnis der Toleranz – besonders auch gegenüber anderen Meinungen. An sich ist keine Meinung falsch – sie spiegelt eher einen bestimmten Teilaspekt des Gesamtbilder wider, der mehr oder weniger differenziert ist. Wenn wir dies aber nicht erkennen und dadurch keine anderen Meinungen zu lassen, dann kommt es zur Dämonisierung. Dies habe ich bereits in der COVID-19 Analyse erwähnt:

„Die innere Logik der Dämonisierung führt zu einer wachsenden Bereitschaft, Schaden anzurichten und zu erdulden. Er wird als notwendiger Preis gesehen, der für die Niederlage des Feindes bezahlt werden muss. Manchmal erreichen die Ausmaße der Dämonisierung und Eskalation eine solche Zuspitzung, dass beide Parteien nicht nur dazu gebracht werden, die Möglichkeit der Zerstörung des Feindes zu akzeptieren, sogar ihre eigene in Kauf zu nehmen.“

Auch der aktuelle Fall um Christian Drosten zeigt dies sehr deutlich auf. Ich erwähnte bereits in der Analyse, dass der Bio-Statistiker Leonhard Held grobe Fehler an Christian Drostens Studie fand. Auch Alexander Keukele, Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wies in einem Gastbeitrag des Tagesspiegel an, dass die Studie von Drosten et al. zurückgezogen werden sollte.

Als Höhepunkt des Geschehens veröffentlichte die BILD einen Artikel gegen die Studie von Christian Drosten, in dem mehrere Wissenschaftler angeführt wurden, die Kritik übten:

Zum Artikel der BILD auf das Bild klicken.

Auch, wenn ich von der Bild nicht gerade behaupten würde, dass die BILD eine sachliche Berichterstattung verfolgt, so muss man eingestehen, dass die Kritik berechtigt ist. Es geht hier nicht um irgendwelche „Gemeinschaften“ (Community) und „Anhänger“ die mehr Recht haben. Wir alle sollten an der Debatte teilnehmen und darüber kommunizieren. Ganz sachlich. Weniger emotional.

Auch, wenn sich die Kritiker an Drostens Studie gegenüber der Bild distanzieren, ihre Kritik bleibt nach wie vor erhalten. Und das ist auch gut so: Es geht um die Wahrheitsfindung, nicht um das Recht haben. Und in dem aktuellen Wortlaut von Christian Drosten bezweifele ich ernsthaft, dass es ihm um Wissenschaft geht, sondern vielmehr um seinen Ruf.

Ein weiteres Problem sehe ich auch bei einigen Wissenschaftlern gegenüber der Öffentlichkeit. Viele sehen die Öffentlichkeit als tendenziell rufschädigend. Das stimmt womöglich – aber das sollte man in Kauf nehmen, wenn man sich der Wahrheitsfindung verpflichtet hat. Viele Weise in der Geschichte sind für ihre Erkenntnisse sogar gestorben. Da kann man schon mal ein wenig Kritik aushalten…

Was jedoch kritisch betrachtet werden kann, ist, dass ein Wissenschaftler sich seine Ergebnisse in Fachsprache vorenthält. Christian Drosten sagte in einem Interview über die Medien:

„Ich brauche das nicht – es gibt kein Erfolgsmaß in der Wissenschaft, in Form von Podcasts oder Twitterfollowern. Im Gegenteil, für einen Wissenschaftler ist es gefährlich. Es kann wirklich karriereschädigend sein, sich zu sehr in die Öffentlichkeit zu begeben. Denn in der Öffentlichkeit muss man simplifizieren und muss Dinge vereinfachen. Das steht einem Wissenschaftler eigentlich nicht gut. Ich mache das jetzt aber mal trotzdem, weil ich mich genau in diesem engen Forschungsfeld seit so langer Zeit schon bewege, dass ich weiß, dass ich frei und weitgehend ohne Fehler über das weitere Themenumfeld dieses Problems sprechen kann.“

Darauf kann ich nur auf einen der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts verweisen, den britischen Wissenschaftsphilosophen Karl R. Popper:

Bleibt spannend, wie die aktuelle Diskussion weiterhin verläuft.

Gesundheitsminister Spahn stimme ich in diesem Zusammenhang bei seiner Aussage: Allerdings sollten sich alle „vor scheinbar schnell abgeleiteten Absolutheitsansprüchen“ hüten, ausnahmsweise mal zu. 

Bleibt fromm,

euer Tristan.

Liebe DENKMAL-Podcast Freunde,

heute möchte ich einen wichtigen Beitrag zur aktuellen COVID-19-Pandemie liefern – veröffentlicht auf researchgate, der Datenbank für wissenschaftliche Forschungsergebnisse. Ich habe eine Analyse von rund 58 Seiten verfasst (inkl. Literaturverzeichnis), welche sich ganzheitlich mit der aktuellen und bisherigen Situation beschäftigen soll. Der Titel lautet:

COVID-19 (SARS-CoV-2) holistisch betrachtet –
Eine kommunikationspsychologische, gesellschafts-philosophische und biomedizinische Analyse der Pandemie (von Tristan Nolting)

Dabei bin ich zu einem Schluss gekommen, welcher Stark von dem des bisherigen Kurses von Politik und Medien abweicht. Meine Schlüsselthesen sind:

  • COVID-19 wurde in seiner Gefährlichkeit nachweisbar fehlkommuniziert 
  • Die Politik und Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben die Folgen für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt für die Zukunft zu verantworten
  • Die Politik trifft als Autorität unverantwortliche Entscheidungen über die Gesundheit des Bürgers und greift somit ohne Grundlage in das Recht der Selbstbestimmung ein 
  • Bei der COVID-19 Debatte handelt es sich um einen Glaubenskrieg der Bevölkerung ausgelöst durch bestimmte Institutionen (insbesondere ausgehend von den modernen Medien)

Abstrakt (Zusammenfassung):

Seit mehr als 6 Monaten nun ist die Gesellschaft an einer Entwicklung beteiligt, welche zu mehr und mehr Zwiespalte im zwischenmenschlichen, wissenschaftlichen, aber vor allem auch politischem Bereich führt. Die Ursache liegt an der Verbreitung des neuartigen Virus COVID-19, nicht aber an seiner Gefährlichkeit, sondern an der Fehlkommunikation zwischen Medien und Bevölkerung. Ob und inwiefern hier eine bewusste Manipulation zur Erreichung bestimmter Verhaltensweisen vorliegt, soll aus kommunikationspsychologischer Sicht beurteilt werden. Welche Rolle die Politik spielt und wieso sie die Fakten der Wissenschaft ignoriert und bewusst Schäden an der Wirtschaft und der mentalen Verfassung von Menschen herbeiführt, wird erläutert. Abschließend wird ein gesellschaftsphilosophisches Fazit gezogen, welches den Bürger als hauptsächlichen Akteur veranschaulicht. Diese Arbeit ist unter wissenschaftlichem Standard zur Literaturauswertung und Bewertung erfolgt.[i] Grundlegende Erkenntnisse werden im endgültigen Fazit zusammengefasst.

Dabei habe ich versucht, von verschiedenen Seiten das Verhältnis der aktuellen Maßnahmen gegenüber den Auswirkungen zu analysieren. Das Endergebnis sieht für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt nicht besonders gut aus. Hierfür habe ich jedoch ebenfalls Empfehlungen gegeben, sodass exemplarisch ein möglicher Ausweg aus der aktuellen Misere veranschaulicht wird. Allen voran ist dabei ein Expertenrat wichtig, der die aktuellen politischen Maßnahmen kritisch hinterfragt und die Politiker umfassend hinterfragt. Die folgende Grafik veranschaulicht dies:

Dieses Modell dient der Veranschaulichung eines optimierten Krisenmanagements. Die Medien sind dabei zentraler Dreh- und Angelpunkt zur Kommunikation. Sobald eine Verwirrung in der Gesellschaft durch die Medien auftritt, entsteht ein unzureichendes Krisenmanagement in der Politik.

Auf der Webseite researchgate könnt ihr die vollständige Analyse lesen, bewerten und teilen. Die Analyse findet ihr auch als Podcast-Folgen (Trilogie) auf Spotify, Apple, Youtube & Co. Ich würde mich über regen Austausch freuen und hoffe, die Perspektive von vielen Menschen erweitern zu können!



Podcastfolgen

In dem ersten Teil soll es um die biomedizinische Klassifizierung gehen. Wir hoffen auf kritisches Hinterfragen!
Hier wird die mediale Entwicklung während der Pandemie kritisch betrachtet und ein Fazit gezogen. Haben die Medien versagt und zur Fehlkommunikation beigetragen?
Am Ende der Trilogie wird auf die Gesellschaftsstruktur eingegangen. Lasst uns gerne eine Rückmeldung dar.

PDF der Analyse

Tristan Nolting.


Der Autor möchte versichern, dass diese Arbeit aus dem Interesse echter Wissenschaftlichkeit zur Sammlung von Daten und Fakten entstanden ist. Alle Quellen sind im Literaturverzeichnis nachweisbar. Es gibt keinen finanziellen Konflikt. Bei falschen Darstellungen oder Interpretationen bittet der Autor darum, ihn zu korrigieren. Medienberichte wurden im Interesse des Lesers als Link dargestellt, um diesen möglichst schnell überprüfen zu können – wissenschaftliche Studien wurden standardmäßig (AMA) zitiert.


Literaturverzeichnis:

[i]Justus-Liebig-Universität Giessen: „Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens“, online (18.05.2020): https://www.uni-giessen.de/studium/lehre/plagiate/grundsaetze

Ab sofort gibt es neben den gewohnten Podcast Folgen eigene Rubriken, in denen ich mich verstärkt mit den Themen beschäftigen will, die mich beschäftigen. Das bedeutet für euch mehr Folgen! Die Qualität bleibt aber weiterhin gewohnt gut, sowohl von der Technik, als auch vom Inhalt.

Ihr könnt hier einen Einblick in die neue Folge von DENKMALnach erhalten.

Wie funktioniert unser Immunsystem? In der vorherigen Folge von DENKMALnach ging es hauptsächlich um das vegetative Nervensystem, bzw. wie dies im Zusammenhang mit unserer Zufriedenheit steht. In der Mitte zwischen diesen beiden Parametern steht die Psyche als Regulator. Dies lässt sich anhand der leicht beobachtbaren Tatsache nachvollziehen, dass wir unser Immunsystem schwächen, wenn wir traurig sind. Lächeln wir hingegen, dann stärken wir unser Immunsystem. Siehe hierzu auch die Studie „The immune system and happiness“. Auch, wenn die Details noch nicht ganz klar sind (wie in so vielen schulmedizinischen Theorien), so können wir nachweisen, dass Emotionen unseren Körper nachhaltig ändern.

Die Zusammenhang zwischen dem vegetativen Nervensystem (Stichwort: Sympathikus und Parasympathikus) und dem Immunsystem (Stichwort: Physiologie und Pathologie) wird somit schlagartig klar. Unser Denken als Ausgangspunkt trägt maßgeblich dazu bei, wie wir die Welt erleben und wie wir auf die Welt reagieren. Darunter fällt hingegen auch die Mittäterschaft an Krankheiten, denn wenn wir unser Immunsystem durch Handlungen schwächen und stärken können, so sind wir nicht unbeteiligt an unserer Krankheit durch Viren und andere Erreger, egal wie stark das Virus sein mag. Der Chemiker Antoine Béchamp machte dies mit seiner Aussage „Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles“ sehr deutlich.

Was dies für dich bedeutet, musst du selbst wissen. Für mich persönlich bedeutet dies, dass Angst selbstzerstörerisch wirkt, wenn unbegründet. Und wann ist unsere Angst schon wirklich in unserem Leben begründet? Wann ist dir das letzte Mal ein Säbelzahntiger begegnet? Auf jede Situation in unserem Leben können wir einen Einfluss haben – eben indem wir adäquat mit der Situation umgehen und versuchen uns in unseren positiven Gefühlen zu bestärken. Dies bedeutet nicht, dass wir nie wieder traurig sein dürfen – nur eben, dass es mehr Vorteile hat, eine positive Sicht auf die Welt anzunehmen 🙂

Gönn dir also ein wenig Ruhe und Entspannung…

Liebe Grüße und Viel Spaß bei der Folge
-Tristan Nolting aka Prof. Kosmos

Liebe DENKMAL-Podcast Freunde,

heute eine sehr knackige und heiße Folge! 

Wenn sich gerade nicht alles um unser Überleben dreht (siehe Corona-Virus, Klima-Wandel, und weitere durch Angst um unser Leben geprägte Ereignisse), dann wohl um unsere Fortpflanzung! Und welches Thema wäre wohl da aktueller, als unser Drang nach Pornos?

Wie es anhand der Statistiken aussieht, sind Pornos weltweit vermutlich schon ein fest verankerter Teil im Alltagsleben der Menschen. Gerade in Deutschland: Wir sind Porno-Weltmeister. Das hätte ich übrigens selber nicht erwartet. Aber, und das muss man dazu sagen, wir tragen alle dazu bei. Mit jedem Klick, mit jeder Handlung an jedem Tage legen wir die Weichen für eine solche Kultur, wie wir sie uns heute erschaffen. Pornos an sich sind jedoch nicht grundsätzlich schlecht. Ganz im Gegenteil, sie haben sicherlich auch Vorteile und können in gemäßigter Form sogar zur Fantasie beitragen. Schwierig wird es erst dann, wenn das Thema tabuisiert wird. Denn dann gibt es keine Möglichkeit mehr zur Aufklärung über den maßlosen Konsum.

Daher plaudern wir heute mal aus dem Nähkästchen:

Schauen wir selber Pornos?
Was halten wir von der Entwicklung?
Welche Folgen hat der Konsum?
Und warum ist es so ein Tabu-Thema?

Einige Einflüsse, die den Porno-Konsum schüren sind…

  • Das Verbot durch die Erbsünde der Kirche, welches dem Menschen einen unnatürlichen Zwang auferlegt
  • Die historische Entwicklung (Rassismus, Feminismus etc.)
  • Die Unterdrückung der eigenen Triebe in der Öffentlichkeit
  • Das Bedürfnis nach Nähe und die mangelnde Auslebung dessen
  • Die unzureichende Kommunikation udn Aufklärung über das Thema
  • Süchte und Gewohnheiten
  • Stress und Unausgeglichenheit

Bestimmt gibt es noch viele weitere Gründe, die man anführen kann. Wir wollen allerdings nur darüber aufklären, wieso wir häufig zu diesem „schnellen Glück“ greifen. Denn meistens sind es nur akute Probleme, die uns in die Lage bringen darüber nachzudenken und dem nachzugeben. Bekannt hierfür auch die Szene aus „The Wolf of Wall Street“ mit Leonardo DiCaprio.

„Geht es ohne den Scheiß nicht“?

Und mal nachdenken: Wollen wir nicht lieber unsere langfristige Zufriedenheit stärken, als dem kurzen Glück nachzujagen? Hauptsache, wir fühlen uns nicht schuldig für das, was wir tun. Denn jeder hat ein Recht auf Handlungsfreiheit. Wir sollten nur daran denken, dass wir nicht die Handlungsfreiheit anderer Menschen einschränken… 

In diesem Sinne,
bleibt fromm 😉

Marian Klose & Tristan Nolting
aka Dr. Ruprecht und Prof. Lesch

Bücher:
Odyssee im 21. Jahrhundert
Die wahre Bedeutung der Kommunion